Aktuelles

Sensburg: Riefenstahl-Ausstellung im Hallenberger Kump ist einen Besuch wert

 

Mit Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge und dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Reinhard Pape besuchte der heimische Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg nun die Ausstellung „Mythos Leni Riefenstahl“ im Kump.

 

Die Ausstellung, die erfreulicherweise nun doch noch bis zum 08. Mai 2016 in Hallenberg zu sehen sein wird, setzt sich kritisch mit Leben und Wirken der Schauspielerin, Regisseurin und Fotografin Leni Riefenstahl auseinander.

 

Riefenstahl zählt zu den umstrittensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Von den einen verehrt als Künstlerin, die völlig neue künstlerische Maßstäbe in Film und Fotografie setzte, von anderen kritisiert als diejenige, die die Nazis mit ihren Werken über die Reichsparteitage und die Olympischen Spiele 1936 in Berlin allzu distanzlos in Szene setzte. Riefenstahl selber bestritt bis zu ihrem Tod im Jahr 2003 jegliche künstlerische und politische Verantwortung für Ihr Wirken in der Nazi-Zeit. Nach Ende des 2. Weltkriegs machte sie sich dann vor allem als Fotografin einen Namen.

 

Nach einem Rundgang durch die Ausstellung zeigte sich Sensburg beeindruckt: „Ich freue mich, dass wir hier im Hochsauerlandkreis eine solch hochkarätige Ausstellung zu Gast haben. Die vielen überregionalen Besucher, die in den vergangenen Wochen bereits den Weg in den Kump gefunden haben, sprechen für sich. Jetzt sollten aber auch noch mehr Sauerländer kommen. Ich kann jedem Interessierten nur empfehlen, die kommende Woche zu nutzen, um sich diese überregional herausragende Ausstellung einmal anzuschauen.“

 

Der Kump in Hallenberg ist seit Jahren ein weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens bekannter Ausstellungsort. Immer wieder ist es den Verantwortlichen in den vergangenen zehn Jahren gelungen, national und international renommierte Ausstellungen nach Hallenberg zu holen. Das historische Gebäude im Zentrum Hallenbergs war 2002 durch die Stadt erworben worden, und mit viel ehrenamtlichem Engagement, sowie finanzieller Förderung durch das Land NRW und die EU aufwendig saniert und restauriert worden.

 

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Sensburg: HEBO Aufzugstechnik GmbH nach Übernahme hervorragend aufgestellt

Der heimische Bundestagsabgeordnete Patrick Sensburg sieht den Hallenberger Aufzug-Hersteller HEBO Aufzugstechnik GmbH (HEBO) nach dessen Übernahme durch die Berliner Dussmann Group hervorragend aufgestellt. „Ich freue mich, dass HEBO nun als Teil einer starken Unternehmensgruppe optimistisch in die Zukunft blicken kann, und dass die Arbeitsplätze am Standort Hallenberg erhalten bleiben“, war sich Sensburg bei einem Firmenbesuch mit Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge und Reinhard Pape, dem Hallenberger CDU-Vorsitzenden, einig.

Das Traditionsunternehmen HEBO Aufzugstechnik GmbH, das seit 1972 in Hallenberg individuelle Personen- und Lastenaufzüge entwickelt und herstellt, hatte im November des vergangenen Jahres Insolvenz anmelden müssen. Während das Unternehmen die letzten Aufträge abarbeitete, wurde im Hintergrund eifrig nach Mitteln und Wegen gesucht, das Hallenberger Unternehmen fortzuführen. Mit der Übernahme durch die in Berlin ansässige Dussmann Group im vergangenen März ist der Fortbestand in Hallenberg nun gesichert. Die Dussmann Group ist als Multidienstleister weltweit im Bereich des Integrierten Gebäudemanagements tätig und bietet ihren Kunden alle Leistungen rund um ihre Gebäude aus einer Hand. Dieser Strategie folgend hatte die Dussmann Group in den vergangenen Jahren bereits einzelne Technikspezialisten hinzugekauft. „Mit der Übernahme von HEBO erweitern wir unser Portfolio und können unseren Kunden künftig von der Entwicklung und Herstellung bis hin zum Service auch die gesamte Aufzugstechnik aus einer Hand anbieten. HEBO hat in der Branche einen hervorragenden Ruf, und daher sind wir überzeugt, mit der Übernahme den richtigen Schritt gemacht zu haben“, freut sich Holger Dybek, der künftig für die Dussmann Group gemeinsam mit dem bisherigen HEBO-Geschäftsführer Frank Hesse das Hallenberger Unternehmen leiten wird.

Am Ende eines Rundgangs durch das Unternehmen zog Patrick Sensburg ein rundum positives Fazit: „Nach der Unsicherheit der vergangenen Monate kann HEBO nun

mit der Dussmann Group im Rücken optimistisch in eine gesicherte Zukunft blicken. Für den Standort Hallenberg und die Mitarbeiter des Unternehmens freue ich mich

daher ganz besonders, dass das Unternehmen nun fortgeführt werden kann“, so Sensburg

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Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes Hallenberg am 02.05.16

 

NRW braucht eine bessere wirtschaftliche Dynamik. Langjährige Mitglieder wurden geehrt.

 

Auf der Mitgliedersammlung des CDU Stadtverbandes Hallenberg stand die aktuelle Landespolitik im Mittelpunkt. Dazu konnte der Vorsitzende Reinhard Pape den CDU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Matthias Kerkhoff begrüßen.

In seinen Ausführungen ging der Landtagsabgeordnete auf die Flüchtlingspolitik ein und dankte besonders den vielen Ehrenamtlichen, die hier Großes leisteten. Kritisch setzte er sich mit der Finanzierung der Flüchtlingskosten auseinander, hier komme Nordrhein-Westfalen seiner Verpflichtung gegenüber den Kommunen nicht ausreichend nach. Auch sei es ein Unding, dass gerade Städte und Gemeinden im ländlichen Raum deutlich mehr Flüchtlinge aufnehmen würden, als in den Ballungszentren. Noch absurder sei, dass die Kostenerstattung nicht nach den tatsächlichen Zahlen ablaufe. „Das Geld des Landes muss dort ankommen, wo die Flüchtlinge tatsächlich betreut werden“, so Matthias Kerkhoff.

Auch auf die zunehmenden Herausforderungen der Integration sei NRW schlechter als andere Länder vorbereitet, ergänzte Kerkhoff. Schon heute seien die Schulklassen zu groß und es würde zu viel Unterricht ausfallen. Ebenso verzeichne Nordrhein-Westfalen eine zu geringe wirtschaftliche Dynamik und die Arbeitslosenzahlen seien die schlechtesten in ganz Westdeutschland. Matthias Kerkhoff: „Durch die hohe Verschuldung Nordrhein-Westfalens sind die Spielräume kleiner als in anderen Ländern. Hier rächt sich, dass man in guten Zeiten keine Vorsorge getroffen hat.“

Nordrhein-Westfalen brauche eine Strategie für mehr Wachstum und Beschäftigung und nicht neue Maßnahmen, wie das Landesnaturschutzgesetz, die neue Bürokratie und Erschwernisse bringen würden.

Neben diesen Themen ging es auch um die Innere Sicherheit und die Daten der Kriminalitätsstatistik. Besonders die Entwicklung der Einbruchszahlen (+18% zu 2014) und eine Aufklärungsquote von unter 50% machten den Menschen Angst. Statt Showveranstaltungen wie Blitzer-Marathons durchzuführen, müsse man sich auf die Ermittlungsarbeit konzentrieren. Ausdrücklich bedankte sich Matthias Kerkhoff bei den Polizistinnen und Polizisten in NRW, die einen schweren Job hätten und sich immer mehr Respektlosigkeiten im Dienst gefallen lassen müssten. „Unsere Polizei muss gut ausgestattet sein und braucht gerade in schweren Zeiten politische Rückendeckung“, so Matthias Kerkhoff.

Stadtverbandsvorsitzender Reinhard Pape konnte vor zahlreichen Versammlungsteilnehmern langjährige CDU-Mitglieder ehren. Er machte deutlich, dass eine Demokratie nur mit Parteien

funktioniert und deren Mitglieder für die Entscheidungsfindung wichtig sind. Er bat die Jubilare auch weiterhin die politische Arbeit der CDU zu unterstützen. Weiter sei es wichtig, besonders bei der jüngeren Generation das Interesse an der Politik zu wecken und sie für die politische Arbeit zu gewinnen.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Erika Brieden und Günther Lingen und für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Kurt Isenberg und Albert Winter geehrt. Als Kassierer wurde Ulrich Bäumer neu in den Vorstand gewählt.

 

 

gez. Reinhard Pape

Stadtverbandsvorsitzender

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CDU Deutschland News

Christlich Demokratische Union Deutschlands

    Intensiv, sehr ernsthaft, konstruktiv – so hat die CDU-Vorsitzende Angela Merkel die Arbeitstagung von CDU und CSU in Potsdam beschrieben. „Wir spüren, dass wir in einer Zeit schneller und gravierender Veränderungen leben“, sagte die Kanzlerin. CDU und CSU wollen gemeinsam daran, Lösungen für die Menschen in Deutschland zu finden, die auch in Zukunft Wohlstand und Sicherheit garantieren. 

    Langfristige globale Entwicklungstrends

    Sechs Themen wurden in der zweitägigen Sitzung beraten:

    • Europas Rolle in der Welt
    • Bevölkerungsentwicklung und Migration
    • Innere und äußere Sicherheit/Bekämpfung des Terrorismus
    • Zusammenhalt der Gesellschaft in Zeiten des demografischen Wandels
    • Ressourcenknappheit und Umweltschutz
    • Wettbewerb und Innovation mit Digitalisierung

    Vereinigtes Königreich bleibt enger Partner

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Freitag die Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger im Vereinigten Königreich für den Austritt aus der EU als einen "Einschnitt für Europa" bezeichnet.

    „Es gibt nichts drumherum zu reden, der heutige Tag ist ein Einschnitt für Europa, er ist ein Einschnitt für den europäischen Einigungsprozess", sagte Merkel.

    Die Parteivorsitzende richtet den Blick nach vorne: „Die Europäische Union ist stark genug, um die richtigen Antworten auf den heutigen Tag zu geben. Sie ist eine einzigartige Solidar- und Wertegemeinschaft.“

    Europa wird gestärkt daraus hervorgehen

    Zum Ausgang des Referendums über den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Dr. Peter Tauber:

    Die Bevölkerung des Vereinigten Königreichs hat sich gegen den Verbleib in der Europäischen Union ausgesprochen. Diese Entscheidung müssen wir akzeptieren, auch wenn wir sie sehr bedauern. Die Europäische Union verliert ein wirtschaftliches, sicherheits- und außenpolitisches Schwergewicht.

CDU NRW News

CDU Nordrhein-Westfalen

    Nach der Ankündigung der rot-grünen Landesregierung in Niedersachsen am Ende der letzten Woche, Fracking nach dem aktuellen Bergrecht genehmigen und nicht auf das strengere Umweltrecht eines neuen Bundesgesetzes warten zu wollen, besteht für Nordrhein-Westfalen dringender Handlungsbedarf.

    Deshalb hat der Landes- und Fraktionsvorsitzende Armin Laschet in einer Sonderschaltkonferenz mit dem geschäftsführenden Vorstand der CDU-Landtagsfraktion und in einer Sondersitzung der CDU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag in Berlin am heutigen Dienstag das weitere Vorgehen abgestimmt. Das Ziel: Möglichst schnell ein gesetzliches Fracking-Verbot für Nordrhein-Westfalen sicherstellen.

    Nach der Sondersitzung der CDU-Landesgruppe erklärte er:

    „Die CDU Nordrhein-Westfalen will kein Fracking in Nordrhein-Westfalen. Wir brauchen jetzt eine klare gesetzliche Regelung, die das sicherstellt. Wir brauchen das Schutzgesetz des Bundes, um Fracking in Nordrhein-Westfalen zu verhindern. In enger Abstimmung von Landtagsfraktion und unserer Landesgruppe haben wir entgegen dem ursprünglichen Gesetzesentwurf der SPD-Minister Hendricks und Gabriel Folgendes durchgesetzt:

    1. Der neue Gesetzentwurf enthält ein klares Verbot des unkonventionellen Frackings.
    2. Im Gegensatz zum ursprünglichen Gesetzesentwurf dürfen die bundesweit insgesamt vier Probebohrungen zur Erforschung der Auswirkungen des unkonventionellen Frackings auf die Umwelt nicht ohne die Zustimmung der jeweiligen Landesregierung durchgeführt werden. Für Nordrhein-Westfalen lehnt die CDU solche Probebohrungen ab.
    3. Sollten in einem anderen Bundesland solche Probebohrungen stattfinden, wird – auch das wurde ergänzt – der Deutsche Bundestag im Jahre 2021 erneut über das Fracking-Verbot entscheiden.

    Die CDU steht für ein Fracking-Verbot in Nordrhein-Westfalen. Wenn SPD und Grüne in Nordrhein-Westfalen im Gegensatz zu ihren Kollegen in Niedersachsen bei ihren Positionen bleiben, wird es mit dem neuen Gesetz in unserem Land kein Fracking geben.“

    Hintergrund:
    Die CDU Nordrhein-Westfalen hat sich frühzeitig und deutlich gegen Fracking nach dem gegenwärtigen Stand der Technik ausgesprochen. Seit 2012 lehnen Landespartei und Landtagsfraktion diese Art der Gasförderung ab und haben als erste Fraktion entsprechende Initiativen in den Landtag Nordrhein-Westfalen eingebracht. Im April 2014 haben wir diese Positionierung auf dem Landesparteitag in Düsseldorf erneut bekräftigt. Im Herbst 2013 hat sich die CDU Nordrhein-Westfalen erfolgreich dafür eingesetzt, dass eine kritische Prüfung der Folgen dieser Technologie und ein absoluter Vorrang für den Schutz von Trinkwasser und Gesundheit im Koalitionsvertrag von CDU, SPD und CSU verankert wurden. Zum ursprünglichen Gesetzesentwurf hatte die Landesgruppe der CDU Nordrhein-Westfalen ihr Veto eingelegt.

    Zum 25-jährigen Jubiläum des Hauptstadtbeschlusses des Deutschen Bundestags vom 20. Juni 1991, der drei Jahre später zur Verabschiedung des Bonn-Berlin-Gesetzes führte, erklärt der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet:

    „Das Bonn-Berlin-Gesetz ist eine Erfolgsgeschichte. In den 25 Jahren seit dem Hauptstadtbeschluss hat sich die Aufgabenteilung zwischen Bundeshauptstadt und Bundesstadt eingespielt. 
     
    Die Bundesstadt Bonn hat sich seit dem Teilumzug der Regierung hervorragend entwickelt und ist zu einem Kompetenzzentrum für internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung geworden. In der Stadt besteht heute ein dichtes Netzwerk aus UN-Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftseinrichtungen und international operierenden Unternehmen. Der Standort Bonn gehört zu den wichtigsten UN-Konferenzstädten der Welt. Diese Entwicklung wäre ohne das Bonn-Berlin-Gesetz nicht denkbar. Die vereinbarte Aufgabenteilung war die vertrauensbildende Geschäftsgrundlage, die den Teilumzug der Regierung nach Berlin überhaupt erst ermöglicht hat. Hätte es die damaligen Zusagen für Bonn nicht gegeben, wäre Berlin heute nicht Regierungssitz. 

    Das Bonn-Berlin-Gesetz macht auch heute noch Sinn: Finanziell und organisatorisch, für Bonn, die Rhein-Sieg-Region, das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik insgesamt. In Zeiten der Digitalisierung und moderner Telekommunikation über einen Komplettumzug aller Bonner Ministerien und tausender Beamter mit Milliarden-Kosten nachzudenken, erscheint wie aus der Zeit gefallen.

    Politik muss verlässlich sein: Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD hat die CDU Nordrhein-Westfalen ein klares Bekenntnis zu Bonn verankert. Die nordrhein-westfälische CDU bekennt sich zum Bonn-Berlin-Gesetz. Bonn muss zweites politisches Zentrum der Bundesrepublik bleiben.

    Wir erwarten von der Ministerpräsidentin, dass sie die einzige SPD-Bundesministerin aus Nordrhein-Westfalen, Barbara Hendricks, endlich davon abbringt, ihre Umzugspläne zu forcieren. Der Komplettumzug hätte gravierende Folgen für den einzigen deutschen UN-Standort. 

    Es tut Deutschland gut, wenn es neben Berlin auch noch mit der Bundesstadt Bonn ein starkes politisches Zentrum im Westen gibt. Dafür wird die CDU Nordrhein-Westfalen gegen alle Aufweichungstendenzen kämpfen.“

    In der dritten Ausgabe von #bewegt: Armin Laschet im Fokus des 38. Landesparteitags in Aachen. Dieser Parteitag war ein bewegender - besonders für Armin Laschet, der noch mal darin bestätigt wurde, dass seine Partei hinter ihm steht.

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CDU HSK News

CDU Hochsauerland - Aktuelles

    Der 38. Landesparteitag der CDU Nordrhein-Westfalen in Aachen war erfolgreich für die Sauerländer Christdemokraten. Matthias Kerkhoff und Dr. Bernd Schulte vertreten als gewählte Mitglieder die Interessen der heimischen CDU im Landesvorstand. Hinzukommen mit Klaus Kaiser und Dr. Peter Liese zwei weitere Persönlichkeiten, die aufgrund ihrer Tätigkeiten als Bezirksvorsitzender, bzw. Mitglied im Bundesvorstand der CDU ebenfalls im Landesvorstand vertreten sind. 
    Der alte und neue Landesvorsitzende Armin Laschet überzeugte die Delegierten in seiner Rede, in der er betonte: „Wir wollen Spitzenreiter und nicht immer Schlusslicht sein. Wir wollen Potenziale nutzen und Chancen ergreifen, um Nordrhein-Westfalen wieder stark zu machen und nach vorne zu bringen.“ Er wurde mit beeindruckenden 93,4% in seinem Amt bestätigt.
    Passend dazu stand der Landesparteitag unter dem Motto „NRW geht vor“. Insbesondere mit den Themen Wirtschaft, Bildung und Innere Sicherheit beschäftigt sich der verabschiedete Leitantrag „Vorwärtsgang für Nordrhein-Westfalen – Unser Land hat Zukunft!“
    Insgesamt waren die Delegierten aus dem Hochsauerlandkreis in Aachen gut vertreten und konnten einen interessanten und lebendigen Parteitag erleben, der Aufbruchstimmung ausstrahlte.

    Der CDU-Ortsverband Müschede beging mit einer zünftigen Feier seinen 60. Geburtstag. In seiner Begrüßungsrede hielt der Vorsitzende Christoph Hillebrand einen kurzen geschichtlichen Rückblick. Der Ortsverband wurde 1956 gegründet und ging im gleichen Jahr bereits als Sieger aus den Gemeindewahlen hervor.


    Nach seiner Rede lud Hillebrand die Gäste zu Gegrilltem und Getränken ein. Hierzu hatte der Ortsverband das Feiermehrmobil aus Stockum gemietet, das vom Grill über die Musikanlage bis zum Zapfhahn alles bot, was zu einer Feier nötig ist. Bis in die späten Abendstunden diskutierten gut gelaunte Besucher überregionale und lokale Themen. Die Vertreter der anderen Ortsverbände waren sich mit den Gastgebern darin einig, dass ein regelmäßiger Austausch und ein funktionierendes Netzwerk für die politische Arbeit in Arnsberg wichtig sind. Der Vorstand der CDU Müschede bedauerte in dem Zusammenhang, dass kein Mitglied der Fraktion bzw. des Kreises anwesend sein konnte, da zur gleichen Zeit der Landesparteitag stattfand.

    CDU-Landtagsabgeordneter Matthias Kerkhoff:
    Sperrklausel stärkt kommunales Ehrenamt als Fundament der Demokratie!

    Der Landtag hat heute mit der notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit  der Stimmen der die Fraktionen von CDU, SPD und Grünen in 3. Lesung dem Gesetz zur Einführung einer Sperrklausel von 2,5 Prozent für die Kommunalwahlen zugestimmt. Auf diese Weise soll die Funktionsfähigkeit der Räte und Kreistage gesichert und deren „Zersplitterung“ verhindert werden. Dazu erklärt Matthias Kerkhoff, der Landtagsabgeordnete der CDU-Landtagsfraktion für Winterberg, Hallenberg, Medebach, Marsberg, Brilon, Olsberg, Bestwig und Meschede:

    „Heute ist ein wichtiger Tag für die kommunale Demokratie und die mehr als 20.000 ehrenamtlich engagierten Kommunalpolitiker. Das lange Ringen der CDU-Landtagsfraktion um die Rückkehr zur Sperrklausel hat sich im Ergebnis gelohnt. Denn durch die heute verabschiedete Änderung der Verfassung werden die kommunalen Parlamente gestärkt und damit auch die Kommunalpolitik vor Ort.